Überall , wo Wälder abgeholzt werden, leidet darunter auch die Tierwelt.
Auch auf Mauritius ging der Lebensraum für die ursprüngliche Fauna verloren.
Der Dodo oder auch Dronte genannt, ist zum Wahrzeichen von Mauritius geworden, obwohl es ihn schon seit Jahrhunderten nicht mehr gibt.
Anhand von Zeichnungen alter Seefahrer hat das Museum in Port Louis ein Exemplar rekonstruiert.
Der Dodo war größer als ein Schwan, hatte einen großen , krummen Schnabel, der Ansatz der Federn lag erst hinter den
Augen, die fröhlich dreinschauten.
Millionen Jahre hatte dieses Tier auf einer Insel gelebt, auf der es keine Landbewohner gab, die ihm hätten gefährlich werden können. Es verlor seine Flugfähigkeit und die einstigen Flügel reduzierten sich im Lauf der Zeit zu kleinen Federbüscheln.
Durch die Seefahrer aus Europa kamen im 16.Jh.Feinde auf die Insel…Ratten, Ziegen, Schweine und Affen wurden eingeführt und ernährten sich von jungen Dronten und den noch nicht ausgebrüteten Eiern.
Auch die holländischen Seefahrer wußten die Dronte als
Abwechslung zum Pökelfleisch zu schätzen.
1681 berichtete der Engländer Benjamin Harry zum letzten Mal von einem Dodo auf Mauritius.
Eine originalgetreue Nachbildung ist heute im Naturkunde-Museum in Port Louis zu besichtigen.
zurück zur Startseite