Die Inseln der Maskarenen, zu denen neben Mauritius auch La Reunion und Rodrigues zählen,
liegen auf einem unterseeischen Hochplateau.
Die Inseln der Maskarenen, zu denen neben Mauritius auch La Réunion und Rodrigues zählen, liegen auf einem unterseeischen Hochplateau.
Auf diesem Plateau ereigneten sich vor Jahrtausenden gewaltige Vulkanausbrüche. Kleine Inseln entstanden und verschwanden wieder.
Eine der ältesten dieser vulkanischen Inseln ist das heutige Mauritius.
Es muß einst, ähnlich wie heute noch La Réunion, mehrere tausend Meter über die Meeresoberfläche geragt haben.
Im Laufe der Jahrmillionen hat die Erosion das weiche Lavagestein in die Ebene gespült, und es blieben nur die bizarren Spitzen, die über das ansonsten Flache Plateau von Mauritius herausragen.
Laut Charles Darwin entstand das unterseeische Hochplateau, nachdem vor 200 Millionen Jahren der riesige Urkontinent, der die heutigen Kontinente Amerika, Afrika, Australien, Asien und Europa umfaßte, auseinandergebrochen sein soll. Entlang der Bruchstelle entstand der heutige riesige Indische Ozean und übrig blieb das unterseeische Hochplateau.
Bis auf eine lange Strecke an der Südostküste und einigen kurzen Abschnitten an der Westküste und vor Port Louis ist die gesamte Insel von Korallenstöcken umgeben. Dadurch wird die Brandung bereits vor der Küste gebrochen und verwandelt die Strände in sanfte Lagunen.
Die Korallen wachsen knapp unter der Meeresoberfläche an den Vulkanabhängen. Wenn nun entweder das Meer sich hebt oder die Vulkane wieder in tiefere Regionen absinken, wächst der Korallenstock gleichmäßig nach und bleibt so immer knapp unter der Wasseroberfläche. Der Ring zwischen dem Korallenstock und dem zentralen Vulkankegel füllt sich mit Sand auf. Auf diese Weise ist auch das Korallenriff entstanden, welches Mauritius umgibt.
Dort, wo das Meer nicht tiefer als 40 Meter ist und die Sonne noch genügend Energie spendet, haben sich auch Korallen auf dem Untergrund angesiedelt.
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