Die Tierwelt in Mauritius

Überall wo Wälder abgeholzt werden, leidet die Tierwelt.
Auch auf Mauritius ging der Lebensraum für die ursprüngliche Tierwelt verloren.
Viele Arten, wie die Dronte (Dodo) starben aus und wurden durch andere Tiere ersetzt.
In den ursprünglichen Regenwäldern lebten farbenprächtige Papageienarten, schon in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts waren die letzten Exemplare verspeist.

Heute bevölkern die Wälder der ostasiatische Hühnervogel, die Sperbertaube, Stare und Webervögel.
Natürlich auch Schwalben und unzählige Seevögel sowie eine kleine, braune Falkenart, der Kestrel.

An Reptilien findet man nur Chamäleons und ganz selten eine harmlose Schlangenart.
Häufig zu sehen sind Geckos. Sie sind harmlose, saubere Tiere, die sich einem nicht nähern werden. Sie sind der beste Insektenschutz in einem Zimmer, denn sie jagen die ganze Nacht.

Die Riesenschildkröte ist heute nur in Schutzgebieten zu finden. Einst bevölkerte sie die ganze Insel. Eines ihrer Zufluchtsgebiete war auch Madagaskar, wo sie nach dem Eintreffen der Siedler aus Asien und Afrika ausgerottet wurde. Die Riesenschildkröte gibt es heute lediglich auf einigen abgelegenen Inseln, die nicht von Menschen bewohnt werden, wie z.B. den Galapagos-Inseln. Hier im Indischen Ozean gibt es sie noch auf dem Aldabra-Atoll, nördlich von Madagaskar.

Rotwild wurde vor vielen Jahrhunderten von den Holländern aus Java eingeführt. Man nimmt an, daß heute 20.000 Tiere in den geschützten Weidegebieten leben. 3.000 Tiere dürfen jährlich abgeschossen werden.

Jacot-Dansé‚ - diese kleine Affenart - haben die Portugiesen vor 400 Jahren aus Asien mitgebracht. Sie bereiten den Mauritianern jede Menge Sorgen. Die Äffchen fressen sich durch ganze Pflanzungen und rauben Vogelnester aus. Die Ausrottung verschiedener Vogelarten geht wahrscheinlich auf ihr Konto.




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